Die Strecke
Das Vorbild
Die vorliegende Strecke hat die Linie 17 der BOGESTRA zum
Vorbild, eine der vielen Bochumer Strecken, die über das
Stadtgebiet hinausführten. Ursprünglich vom Bochumer
Hauptbahnhof zum Bahnhof DO-Lütgendortmund führend,
wurde sie schon 1956 auf den Abschnitt Bochum Hbf. - Lütgendortmund
Markt zurückgenommen. Später erfolgte die Umbenennung
in die Linie 16 , und nach einer weiteren Kürzung 1968(?) auf
den Abschitt BO Hbf. - BO-Harpen unter Zusammenlegung mit der
Linie 20 nach Oberdahlhausen war Anfang der 70er Jahre das Ende
dieser Strecke gekommen.
BVE
Bei
der BVE-Strecke habe in erster Linie versucht, die fahrtechnisch
relevanten Charakteristiken zu berücksichtigen und das optische
Umfeld eher etwas stiefmütterlich behandelt, ein gewisser
Wiedererkennungsfaktor bei jemandem, der die Strecke noch kennt,
sollte aber schon vorhanden sein. Steigungen, Gefälle und Kurven
entsprechen weitgehend der Realität, abgesehen von
programmbedingten Kompromissen besonders bei den Radien enger Kurven.
Auch die Geschwindigkeitsbeschränkungen glaube ich noch
einigermaßen aus der Erinnerung richtig wiedergegeben zu haben.
Die Haltestellenabstände habe ich mehr oder weniger aus dem
Gefühl heraus eingerichtet, einige Abschnitte sind auch
definitiv zu lang, aber ich wollte nicht die ganze Fahrt nur aus
Beschleunigen und Bremsen bestehen lassen. Die Geamtstreckenlänge
und die vorgegebene Fahrzeit entsprechen aber dem Vorbild. Übrigens
ist an allen Haltestellen zu halten, auch wenn im Plan keine Zeit
angegeben ist.
Noch nicht umgesetzt sind
Straßenkreuzungen und Einmündungen und die
Weichenverbindungen mit anderen Linien in Kornharpen und im
Innenstadtbereich von Bochum. Ob und wie noch eine Signalisierung
eingebaut wird, kann ich im Moment noch nicht absehen, vielleicht
lasse ich es bei Attrappen der Balkensignale bewenden, mit denen die
Strecke ausgestattet war. Die Bebauung ist so, wie sie jetzt ist, ist
nur als symbolisch anzusehen, ganz so eintönig wie hier sind
auch die Straßen im Ruhrgebiet nicht. Im Innenstadtbereich
fehlt die Bebauung noch ganz,
Das Fahrzeug
Seit den 50er Jahren wurde die Strecke zunächst mit zweiachsigen KSW, später fast nur noch mit Verbandstriebwagen und entsprechenden Anhängern befahren. Da die Strecke in dieser Zeit in Lütgendortmund einige hundert Meter vor der noch aus der Zeit der Streckenführung bis zum Bahnhof Lütgendortmund stammenden Ausweiche stumpf endete, wurden die Beiwagen an der Ausweiche Brüning in Harpen stehengelassen und von der jeweiligen Gegenbahn wieder mitgenommen. Anfang der sechziger Jahre kamen dann die damals neuen GT6 auf die Strecke, sechsachsige Zweirichtungswagen mit Jakobs-Drehgestell, deren letzte Vertreter in Bochum erst vor kurzem ausgemustert wurden und von denen als Partybahn und Museumswagen immer noch einige Exemplare betriebsfähig vorhanden sind. Ein Beiwagenbetrieb mit diesen Fahrzeugen,wie es ihn zum Beispiel auf den Linien 7 und 8 gab, wurde auf dieser Linie nicht durchgeführt.
Inwieweit die Fahreigenschaften des Originalfahrzeugs in der BVE-Umsetzung gelungen sind würde sicher nur jemand beurteilen können, der das Fahrzeug selbst gefahren hat, bis auf die übertriebene Kurvenneigung meine ich aber, es ganz realistisch getroffen zu haben, wenn auch vielleicht die Beschleunigung etwas schlapp ausgefallen ist. Die 20 Fahr- und 18 Bremsstufen des Originals liessen sich natürlich nicht nachbilden, die BVE-Version hat 6 Fahr- und 8 Bremsstufen.
Das Führerpult habe ich nach
einem (leider nicht besonders scharfen) Foto versucht nachzubauen,
hier gibt es aber sicher noch Verbesserungspotential. Mein herzlicher
Dank geht an dieser Stelle an denjenigen, der mir freundlicherweise
das Bild zur Verfügung gestellt hat, der Name ist leider beim
Rechnerupdate im Datennirwana verschwunden, falls derjenige mal auf
diese Seite kommt, möge er sich bitte bei mir melden, damit er
hier lobende Erwähnung finden kann.
Fahrzeug und Strecke wurden noch unter BVE1 gebaut und getestet, sollten aber auch unter der aktuellen Version ohne Probleme laufen.
Viel Spass beim Fahren.